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RFB Fantrainer 600

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Scale Fantrainer FT600

Seit einer Scale-Dokumentation in der Zeitschrift MFI im Jahre 1989 bin ich vom Fantrainer-Virus infiziert. In den Jahren 2000 bis 2003 habe ich mittels CAD den Plan für eine Eigenkonstruktion im Massstab 1:5 gezeichnet.

Das Fahrwerk bereitete einiges Kopfzerbrechen, so dauerte es einige Jahre mit vielen Schaffenspausen, bis das Fahrwerk funktionierte und mit dem eigentlichen Bau begonnen wurde.

2008  Der Rumpf ensteht mit Spannten auf einem Kiel. Der Flügel besteht aus Balsarippen und einem verkasteten Holm. Alle Teile sind von „Hand“ mit der Dekupiersäge ausgeschnitten.

Nach dem das Fahrwerk eingepasst ist und das Heck beplankt ist, wird der Fan-Mantel eingepasst. Danach erfolgt die restliche Rumpfbeplankung, soweit wie möglich auf der Helling um einen Verzug zu vermeiden.

Die Tragflächen durch die Wurzelrippe ergänzt und am Mittelteil angepasst. Für die Beplankung der zweiten Seite wird eine einfache Helling mit drei Negativrippen erstellt, so kann ein Verzug ausgeschlossen werden. Die Querruder und Spreizklappen werden abgetrennt und die Flügelohren angepasst. Und das ganze das erste Mal zusammengebaut 🙂

Die Flächenübergänge und die Motorhaube werden beplankt, wobei bei der Formgebung derselben nach Bildern der Originalmaschine gearbeitet wurde. Auch GFK-Teile wie Fahrwerk-Schachtabdeckungen und Speedbrakes werden zwischendurch laminiert.

Nach den Bugfahrweksklappen mit Gummizug-Anlenkung werden Kabinenrahmen, Cockpitwanne und Kabinenhaube erstellt.

2009  Nach den ersten Testläufen darf der Antrieb im Rumpf probeweise Platz nehmen. Die Ramoser-Probellerblätter wurden auf die benötigten 10″ Durchmesser gekürzt.

Die Einrichtung für das Vakuumformen der Kabinenhauben besteht aus einer Box mit gelochtem Boden und einer Heizung bestehend aus zwei Tischgrills.

2010  Die komplette Oberfläche ist mit Glasfaser und Epoxy überzogen und gefüllert. Die Stösse sind mit Spachtelkanten imitert oder teilweise eingeritzt, die Nieten bestehen aus Weissleimpunkten. Die vierfarbige Lackierung erfolgte mit Basislacken und einem Klarlacküberzug.

Aus etlichen Kleinteilen aus Balsa, Stoff, Schaum, Kunststoff, Karton und Schnürsenkel bestehen die Sitze mit Fallschirm und Gurtzeug.

09. Oktober 2010  Crash in Frauenfeld

Nach einem Durchstartmanöver mit Motorausfall und Pilotenfehler schmierte die Maschine aus zehn Metern höhe ab und „zerschellte“. Nach einer Verschnaufpause wurde das Modell wieder repariert. Pünktlich zum Oldtimertreffen in Frauenfeld im Mai 2011 war das Modell dann wieder einsatzbereit.

 

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